Totholz, Herbstlaub

 - wertloser lästiger Abfall?

Bei der heute üblichen Grünflächenbewirtschaftung werden Herbstlaub, totes Holz u.a. Pflanzenreste radikal abtransportiert. Zumindest ein Teil der damit verbundenen energetischen und finanziellen Kosten läst sich aber bei ökologischer Bewirtschaftung einsparen und gleichzeitig die Bodenqualität nicht nur erhalten sondern verbessern: Laub kann zur Bodenaufbesserung zusammen getragen und liegen gelassen werden.

Regenwürmer fressen es und graben dafür ganz kostenlos den Boden um. Totholz kann man ordentlich ablegen. Es bietet Insekten Lebensraum und verrottet – ebenfalls bodenaufbessernd. Andere Pflanzenabfälle können zur Humusgewinnung an Ort und Stelle kompostiert werden – an einem durch Buschwerk sichtgeschützten Platz. Entgegen mancher geäußerter Bedenken stinkt ein Komposthaufen überhaupt nicht, wenn er sachgerecht angelegt und gepflegt wird. Langfristige Bodenaufbesserung ist Voraussetzung dafür, im Wohngebiet Frühjahrsblüher anzusiedeln, die uns allen Freude bereiten.

 

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