Giersch

(Aegopodium podagraria)

 

Gilt Gärtnern als böses „Un­kraut“, weil er sich unterirdisch stark aus­breitet und kaum auszu­merzen ist. We­gen seines ho­hen Gehalts an Kalium, Vitamin C, Karotin und Eisen ist er aber ein wert­volles Wildgemüse. Die Blätter (ohne die bitteren Stän­gel) können wie Spinat gedünstet oder die jüngsten, gerade erst entfalteten Blätter als Salat roh zubereitet werden. Auch Meerschweinchen und Kanin­chen fressen Giersch sehr gerne. Weil seine Blüten (hier noch in Knospe) dem Holunder ähneln, wird Giersch auch „Wiesen­holler“ genannt.

 

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