Inhaltliches Kernkonzept für den Verein

„Werkstatt für Zukunfts-Forschung und -Gestaltung

(WZFG) e.V.“

2012 satzungsgemäß aktualisierte Anlage zur Satzung,

die aber selbst kein Satzungsbestandteil ist

(in der Beratung am 19.10.12 überarbeitet)

 

1.          Begründung

Der WZFG e.V. wurde in Folge einer ca. 30jährigen zukunftsorientierten Kulturarbeit am Wissenschaftsstandort Berlin-Buch im Jahr 2000 gegründet und verfolgt seither ein ganzheitliches Konzept, dessen Bestandteile sinnvoll ineinandergreifen, an dessen Erarbeitung aber nicht alle derzeitigen Vereins­mitglieder beteiligt waren, und dessen vollständige Realisierung mit den wenigen heutigen Mitgliedern und in deren noch verfügbarer Lebenszeit als unrealistisch erscheint. Es muss darum entschieden werden, welche Grund­sätze und Teile des ursprünglichen Konzepts weiter verfolgt werden sollen, was davon möglicherweise mit Kooperationspartnern realisiert werden kann und was künftigen Akteuren vorbehalten bleiben muss. Das sollte auf der Grundlage eines von allen verstandenen und gebilligten umfassenden Konzepts für eine solche Zukunftswerkstatt erfolgen, um eine sinnvolle Orientierung und Einbindung der Vereinsaktivitäten zu garantieren, auf die wir uns künftig konzentrieren wollen.

 

2.          Unsere Diagnose

Vordergründige (proximate[1]) Ursache akuter globaler Überlebensprobleme unserer Zivilisation sind Massenphänomene menschlichen Verhaltens, mit denen die Menschheit zunehmend ihre eigenen natürlichen und sozialen Lebensgrundlagen gefährdet. Ursache dieser Massenphänomene sind Regu­lations­mechanismen menschlichen Globalverhaltens – von der Ebene angeborener Verhaltensdispositionen  bis hin zur weltgesellschaftlichen Sys­tem­­ebene. Diese Regulationsmechanismen wiederum sind Ergebnis einer fortlaufenden biologisch-kulturellen Koevolution, die als ultimate1 Ursache hinter den genannten Masseneffekten steht. Der „Patient Menschheit“ krankt gewissermaßen an seinem eigenen Verhalten und tut sich schwer, dieses so zu verändern, dass sowohl jetzt lebende als auch künftige Generationen eine gesicherte Zukunftsperspektive haben. Und er tut sich schwer, eben weil derart tiefliegende Ursachen der Grund sind.

3.          Unser Therapievorschlag

Die notwendige, alle Ebenen menschlicher Verhaltensorganisation um­fassende Verhaltensänderung setzt die Korrektur des „menschheitlichen Selbstbildes“ voraus – des Bildes, das die Menschheit von sich selber und ihrer Stellung in der Welt besitzt, denn dieses bestimmt wesentlich das gesellschaftliche Verhalten auf allen Ebenen. Wir wollen darum als sinnvolle Therapiemaßnahme auf wissenschaftlicher Grundlage ein umfassendes realistisches menschheitliches Selbst­bild entwerfen, seine praktischen Konsequenzen ausloten, Vorschläge für zukunftstaugliche Gesellschafts­gestaltung erarbeiten und dies alles in allgemeinverständlicher Form öffentlich vermitteln. Dabei sollte nicht allein die Ratio sondern auch das Gefühl angesprochen werden. Wir halten z.B. künstlerische Mittel für geeignet, rationale Inhalte auch emotional erfahrbar zu machen und streben darum für unsere Vereinsarbeit auch eine synergetische Verknüpfung von Wissen­schaft und Kunst an.

 

4.          Wissenschaftliche Grundlagen

Unter Einbeziehung der modernsten wissenschaftlichen Erkenntnisse eines breiten Spektrums von Disziplinen möchten wir daran mitwirken, auf Basis der sich entwickelnden umfassenden Evolutionstheorie ein transdisziplinäres integriertes Welt-, Gesellschafts- und Menschenbild zu entwerfen, mit dem wir unseren globalen Herausforderungen gewachsen sind.

 

5.          Arbeitsphasen

Für eine langfristige systematische Vorgehensweise übertragen wir das von Robert Jungk für jeweils eine einzelne Veranstaltung entworfene Konzept der Zukunftswerkstätten nach dem Selbstähnlichkeitsprinzip auf eine Folge länger währender Arbeitphasen und lagern eine umfangreiche Phase 1 des Kompetenzerwerbs vor, denn die Jungk’sche Voraussetzung, dass die Teilnehmer einer Zukunftswerkstatt für ihr Vorhaben hinreichende Kompeten­zen mitbringen, um gleich die Schritte 2-4 zu beginnen, ist für ein zu entwickelndes modernes transdisziplinäres Welt-, Gesellschafts- und Menschbild nicht erfüllt:

1.  Kompetenzerwerb

1.1 Sammlung von interdisziplinären Wissensbausteinen

1.2 Synthese zu einem – sicher nur vorläufigen – transdisziplinären Welt-, Gesellschafts- und            Menschbild

          Projekte:      - Atlas angeborener Verhaltensmuster

                              - Atlas typischer spieltheoretischer Situationen

                              - Theorie biologisch-kultureller Koevolution als Grundlage auch für eine                                     biologische wie gesellschaftliche Ökosysteme umfassende objektübergreifende Ökologie und für eine evolutionsbasierte Geschichtswissenschaft.

          Diese 3 Projekte sollten wir zu einem, wenn auch noch lückenhaften Gesamtbild                   zusammenfassen und als Bewertungsgrundlage für die Kritikphase nutzen.

2.          Kritikphase

          Ein Gegenstand der Kritikphase sollten unserem Ansatz entsprechend von uns selber zu diagnostizierende, nicht zukunftstaugliche Verhaltens­regu­lations­mechanismen auf allen Systemebenen sein.

          Da es in der Literatur eine Vielzahl von Vorschlägen zur Überwindung der Ökokrise gibt[2], sollten wir diese Ergebnisse der Phantasiephase anderer Akteure sichten und zu einem weiteren Gegenstand unserer Kritikphase machen ­– d.h., sie unter dem vereinstypischen Gesichts­-          punkt der Verhaltensregulationsmechanismen kritisch bewerten.

 

3.          Phantasiephase

In der Phantasiephase sollte geklärt werden, welche diagnostizierten zukunftsgefährdenden Verhaltensregulationsmechanismen wie verändert oder ersetzt werden könnten und auf welcher anthropologischen und systemischen Basis das geschehen könnte. Die in der Literatur vor-­          handenen Konzepte2 sollten dabei einbezogen werden.

 

4.          Realisierungsphase

für verschiedene Akteursgruppen  operationalisiertes Zukunftswissen, Zukunftsmanifest, Politikvorschläge.

 Dabei muss die langfristige Phaseneinteilung zwar für das Gesamtprojekt gelten, kann aber für aktuelle Teilaspekte überlappend verkürzt werden.

  6.          Formen unserer wissenschaftlichen Arbeit

6.1     Das Sammeln von interdisziplinären Wissensbausteinen geschieht durch von uns organisierte öffentliche Vorlesungen und Diskussionen mit Experten, durch Teilnahme an einschlägigen Veranstaltungen anderer Organisatoren und deren Auswertung für den Verein sowie durch von Vereinsmitgliedern durchgeführte Literaturauswertungen. Die Ergebnisse werden für die weitere Vereinsarbeit in Vorlesungsresümees, Tagungsberichten und Arbeitsma­te­rialien festgehalten.

6.2     Zum Sammeln von Wissen und zur Integration von Teilaspekten werden auch in größeren Abständen öffentliche Rundtischgespräche (Zukunftsge­spräche) und Tagungen (Zukunfts­werkstätten) sowie interne Workshops eingesetzt und dokumentiert.

6.3     Als geeignete Form für Synthesearbeit sind Ideenkonferenzen auf der Grundlage der von uns gesammelten Wissensbausteine vorgesehen. Sie basieren auf dem Gedanken, dass neue Ideenkombinationen immer nur in einem Kopf aufgrund der in ihm vorhandenen Wissensbausteine zustande kommen können und dass die Wahrscheinlichkeit dafür steigt, wenn Men­schen mit unterschiedlicher Profession und Erfahrung, aber ausgerüstet mit dem gleichen umfangreichen Bestand relevanter Wissensbausteine sich im Gespräch gegenseitig anregen. Das ist ein Vorteil gegenüber Spezia­listenrunden, die nicht bei allen vorhandene Wissensbestände erst noch austauschen müssen, ehe sie Ideen kombinieren können, und die dabei möglicher­weise noch die Barriere unterschiedlicher Fachsprachen zu überwinden haben.

 

7.          Formen unserer künstlerisch-kulturellen Arbeit

Sie sollen helfen, die zu vermittelnden rationalen Inhalte emotional zu verankern.

7.1     Der Verein organisiert von Zeit zu Zeit unter dem Titel „Künstler für Zukunft“ Benefizveranstaltungen (Konzerte, Kabarett, Lesungen) mit Künstlern, die mit ihren Inhalten mit dem Vereinsanliegen konform gehen und die mit den Einnahmen aus der Veranstaltung die wissenschaftliche Vereinsarbeit unterstützen. Dabei ist traditionsgemäß ein Gesprächskontakt zwischen Künstlern, Vereinsvertretern und Publikum ins Programm eingebaut, bei dem es um Zukunftsfragen geht.

7.2          Darüber hinaus bemüht sich der Verein darum, dass Inhalte seiner wissenschaftlichen Arbeit Eingang finden in künstlerische Arbeiten. Er erarbeitet dafür Anregungen und liefert mit Arbeiten aus dem eigenen Kreis Beispiele. Damit wird auf unserer Homepage um Künstler geworben, denen dort für Werke, die mit dem Vereinsanliegen harmonieren, im gegenseitigen Interesse eine Plattform geboten wird.

7.3          Größere wissenschaftliche Tagungen (Zukunftswerkstätten) werden – nicht im Sinne einer bloßen kulturellen Umrahmung – gleichzeitig als kulturelle Ereignisse ausgestaltet, so dass es dabei zu inhaltlichen Synergieeffekten kommt. Dabei kann zurückgegriffen werden auf Ergebnisse der in 7.2 genannten Bemühungen.

 

8.          Formen unserer Öffentlichkeitsarbeit

Hier werden bisher praktizierte Möglichkeiten aufgelistet, ohne damit weitere sich ev. eröffnende Möglichkeiten auszuschließen.

8.1     Für unsere Vorlesungs- und Diskussionsveranstaltungen werben wir mit Pressemitteilungen und über den Veranstaltungsservice Cinema Marketing GmbH sowie durch gezieltes Versenden von Plakaten und Handzetteln an fachlich relevante Bereiche aller Berliner Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen. Ebenso informieren wir per Mail erreichbare Schulen. Außerdem werden unsere Aktivitäten auf unserer Homepage angekündigt. Per Email werden Hörer unserer bisherigen Vorlesungen persönlich benachrichtigt, die in der Teilnehmerliste ihre Mailadresse hinterlassen haben. Bei der Werbung für Zukunftswerkstätten werden Fachmagazine einbezogen. Für Kulturveranstaltungen werben wir zusätzlich über Plakate und Handzettel bei den Vertriebspartnern für die Eintrittskarten sowie am Veranstaltungsort.

8.2          Vorlesungsresümees, aus Literaturarbeit erwachsene Arbeitsmaterialien und ggf. Tagungsberichte werden auf unserer Homepage publiziert und bei Veranstaltungen als gedrucktes Material an Interessenten verkauft.

8.3          Einzelne Vereinsmitglieder bieten auf unserer Homepage z.B. für Schulen oder andere Veranstalter Vorträge zu Inhalten unserer Vereinsarbeit an.

8.4     Wenn uns verwertbare Teilergebnisse vorliegen und ein aktueller Anlass gegeben ist, dann schalten wir uns mit im Verein abgestimmten Info-Aktionen in die öffentliche Debatte ein, indem wir ungefragt politische Akteure und geeignete Medien über von uns erkannte Zusammenhänge und daraus abgeleitete Vorschläge informieren. Ebenso wird von uns die Möglichkeit genutzt, mit Leserbriefen an gerade laufenden öffentlichen Debatten teilzunehmen.

8.5     Ggf. organisieren wir auf unserer Homepage mit Unterschriftenaktionen eine nach unseren Erkenntnissen sachlich begründete politische Willensbildung, deren Ergebnisse wir an geeignete Adressaten in der Politik weiterleiten. Ggf. erfolgende Reaktionen werden wieder auf der Homepage publiziert.

8.6          Vorzeigbare Resultate unserer Arbeit möchten wir etwa in Form parlamentarischer Abende an eingeladene Politiker übermitteln.

8.7          Sofern sich Ziele angekündigter Demonstrationen mit wichtigen Erkenntnisse unserer Arbeit decken, fassen wir diese ggf. in demogerechte Parolen und beteiligen uns damit an solchen Demonstrationen.

 

9.          Persönliche Initiativen von Vereinsmitgliedern

Der Verein bietet Mitgliedern nach entsprechender Abstimmung den Freiraum, im Namen des Vereins in ihrer Umgebung mit Vereinszielen kompatible Initiativen zu entfalten und darüber auf unserer Homepage zu berichten.

Bisher gibt es folgende dafür geeignete persönliche Initiativen:

          Internetseite „Nachdenken über Evolution“ (Bertram Köhler)

          „Öko-Natur- und Kulturlehrpfad“ (Hans-Volker Pürschel)

          „Faltfahrrad-Campagne“ (Patrick Möller).

         

10.          Finanzierungskonzept des Vereins

Der Verein legt großen Wert darauf, unabhängig von parteilichen, wirtschaft­lichen oder staatlichen Interessen agieren zu können. Er finanziert seine Aktivitäten durch Mitgliedsbeiträge, Förderbeiträge, steuerbegünstigte oder nicht steuerbegünstigte Spenden und durch Einnahmen aus Beteiligungen an Projekten regenerativer Energiegewinnung. Das Konzept einer „mit Zukunftsenergien betrieben Zukunftswerkstatt“ ist teilweise verwirklicht.

 

11.          Rechtliche Grundlagen der Vereinsarbeit

Seine im Vereinslogo ausgewiesenen Ziele

   1.          Grundlagenforschung für zukunftsfähiges Verhalten[3],

   2.          Förderung regenerativer Energien,

   3.          zukunftsorientierte Kulturarbeit,

   4.          Öffentlichkeitsarbeit für diese Ziele,

verwirklicht der Verein mit Ausnahme von 2. unter den als gemeinnützig anerkannten satzungsgemäßen Vereinszwecken

 a    Förderung interdisziplinärer Zukunftsforschung,

   b          Förderung politischer Bildung,

  c          Förderung von Kunst und Kultur.

Obwohl es zu Zeiten der Energiewende eigentlich einen Anachronismus darstellt, gilt Förderung regenerativer Energien nicht als anerkannter gemeinnütziger Zweck und muss in der Satzung außen vor bleiben. Er erscheint darum in einer satzungsgemäß durch Vereinsbeschluss jederzeit aktualisierbaren Anlage zur Satzung, die aber selbst nicht Satzungsbestandteil ist. Man verwehrt uns zwar nicht unser Finanzierungskonzept, unterstützt es aber auch nicht. Im Geschäftsbereich erwirtschaftete oder als zweckgebundene, nicht steuerbegünstigte Spenden gesammelte Mittel, die zeitnah für regenerative Energien ausgegeben werden, werden trotzdem nicht als zeitnah verwendete Mittel anerkannt, weil der für gemeinnützige Vereinsaufgaben einsetzbare Rückfluss eben nicht zeitnah, sondern nur langfristig erfolgt. Solcher Mitteleinsatz wird bestraft durch einjährigen Entzug der Berechtigung, Steuerbescheinigungen auszustellen. Voll toleriert wird dagegen, wenn wir mit regenerativen Energien erwirtschaftete Mittel für als gemeinnützig anerkannte Vereinszwecke einsetzen.

Ein weiteres rechtliches Problem ergibt sich aus der Forderung, dass die Satzung der tatsächlichen Vereinsarbeit entsprechen soll, unsere Vereinsarbeit aber mit geringer Personaldecke und in sehr großen zeitlichen Perioden erfolgt, so dass nicht jeder Vereinszweck (z.B. Förderung von Kunst und Kultur) ständig realisiert werden kann. So wurde uns die Gemeinnützigkeit für den genannten Zweck zeitweise entzogen. Um nicht unsere Satzung laufend anpassen zu müssen, haben wir also darauf zu achten, dass die Zwecke a-c möglichst jährlich einmal abgedeckt werden und müssen das in unseren Tätigkeitsberichten auch deutlich ausweisen.

 

Stichpunktartige Kurzfassung

1. Begründung für Kern-Konzept:

          Übersicht wahren, sinnvolle Auswahl treffen.

2. Diagnose:

          Ultimate Ursache globaler Überlebensprobleme ist die biologisch- kulturelle Ko-Evolution von Mechanismen der Verhaltensregulation auf allen Systemebenen.

3. Therapievorschlag:

          Realistisches Selbstbild der Menschheit entwerfen, Konsequenzen ausloten und beides verbreiten – auf rationaler wie emotionaler Ebene.

4. Wissenschaftliche Grundlagen:

          Modernste Teildisziplinen umfassende allgemeine Evolutionstheorie.

5. Arbeitsphasen:

          5.1 Kompetenzerwerb:

                    5.11 interdisziplinäre Wissensbausteine sammeln,

                    5.12 transdisziplinäre Synthese zu Welt-, Gesellschafts- und                                    Menschbild

                                        (Atlas angeborener Verhaltensmuster,

                                         Atlas spieltheoretischern Situationen,

                                         Grundzügen einer allgemeinen Evolutionstheorie

                                         und Ökologie).

          2.   Kritikphase:

                    Identifizierung von zukunftsgefährdenden Verhaltensregulationsmechanismen,

Sichtung vorgeschlagener Wege in die Zukunft unter diesem Gesichtspunkt (Adler/Schachtschneider).      

          3.   Phantasiephase:

                    Vorschläge für veränderte Regulationsprinzipien,            

                    Überarbeitete Vorschlage für Wege in die Zukunft.

          4.   Realisierungsphase:

                    adressiertes operationalisiertes Zukunftswissen, Zukunftsmanifest,Politikvorschläge.

6. Formen wissenschaftlicher Arbeit:

          6.1  selbst organisierte öffentliche Vorlesungen und Diskussionen,

                 Nutzung fremdorganisierter Veranstaltungen,

                 eigene Literaturrecherchen,

                 Dokumentationen dazu.

          6.2  öffentliche Zukunftsgespräche und Tagungen, interne Workshops,

          6.3  Ideenkonferenzen zur Synthese.

 

7. Formen künstlerisch-kultureller Arbeit:

          7.1  gelegentliche Benefizveranstaltungen „Künstler für Zukunft“

7.2  eigene zukunftsrelevante künstlerische Projekte von Vereinsmitgliedern und Anregung von Künstlern zu zukunftsrelevanten Werkideen, gemeinsamer Internetauftritt,

          7.3  Nutzung wissenschaftlich-künstlerischer Synergien bei Tagungen/Aussstellungen.

 

8. Formen der Öffentlichkeitsarbeit:

          8.1 Veranstaltungswerbung

                    Pressemitteilungen über Veranstaltungsservice,

                    Plakate/Handzettel an Berliner Universitäten / (Fach)Hochschulen,

                    Mails an Schulen und eingetragene Hörer,

                    Fachmagazine bei Tagungen,

                    Plakate/Handzettel bei Kulturveranstalungen

8.2 Dokumentationen werden angefertigt und auf Homepage und als Druckmaterialien verbreitet,

          8.3 Vortragsangebote von Vereinsmitgliedern,

          8.4 Info-Aktionen und Leserbriefe zu aktuellen Themen,

          8.5 Unterschriften-Aktionen zur politischen Willensbildung,

          8.6 Parlamentarische Abende,

          8.7 Demo-Beteiligungen.

9. Persönliche Initiativen von Mitgliedern:

          z.B. Evolutions-Homepage von Köhler,

        „Öko-Natur- und Kulturlehrpfad“ von Pürschel,

          Faltfahrrad-Projekt von Möller

10. Finanzierungskonzept:

          Unabhängigkeit durch Mitgliedsbeiträge, Förderungen, Spenden

          und Beteiligung an regenerativer Energieerzeugung

11. Rechtliche Grundlagen:

          Zukunftsforschung, Bildung, Kultur als satzungsgemäße Ziele           steuerbegünstigt

          Beteiligung an Zukunfts-Energien außerhalb der Satzung nicht

          steuerbegünstigt, Einnahmen für Satzungsziele verwendbar.

                 

             

         

   



[1] Warum sind Schneehasen weiß? – Proximate Ursache: Weil ihr Fell keine dunklen Farbpigmente enthält. Ultimate Ursache: Weil dunkle Hasen im Schnee von Adlern weggefressen wurden.

[2] Z.B. vergleichen Adler und Schachtschneider 11 solcher Vorschläge (s. http://www.bertramkoehler.de/green_new_deal.htm).

[3] Das schließt in unserem Verständnis ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltige Verhaltensweisen ein ­ ­– insbesondere also Umwelt und Ressourcen schonendes Wirtschaften wie auch Nutzung regenerativer Energien. Letztere sind gesondert hervorgehoben wegen unseres Finanzierungskonzepts.